Empfangsprobleme

Mein iPhone 3GS mit 4.0.1. hat seit Freitag Empfangsprobleme im o2-Netz.

Bis dahin hatte ich zu Hause überall fünf Balken Netz, seit dem Update zeigt das Handy teilweise nur noch einen Balken an, Gesprächsteilnehmer bemerken Gesprächsunterbrechungen, woraus ich schließe, nicht nur die Software der Anzeige wurde geändert, offenbar gibt es Auswirkungen auf die Empfangsstärke.
Nun las ich, mit dem Update sollen geschönte Frequenzanzeigen verbessert werden, aber dass dadurch der Empfang selbst auch schlechter werden soll, davon las ich nichts.
Hier zu Hause ist das iPhone somit im o2-Netz fast unbrauchbar geworden. Andere Handys zeigen einwandfreien Empfang. Mich ärgert dies sehr, weil ich das Thema „Empfang“ eigentlich adacta gelegt habe.
An anderen Orten und insbesondere unterwegs stelle ich eine sehr sensible Netzanzeige fest, von „Kein Netz“ bis fünf Balken ändert sich die Anzeige permanent. Diese Auffälligkeit zeigt sich am stärksten im UMTS-Netz. Ist o2 das falsche Netz für das iPhone?

Aber eure Erfahrungen mit dem Grundproblem des Empfangs mit der neuen Software, wie oben beschrieben, würde mich interessieren. Was macht die neue Software im iPhone in anderen Netzen?

Die Vögel

Diese eigentümliche Szene fotografierte ich gestern Abend kurz nach Sonnenuntergang in Barrien an der Sparkassenkreuzung. Sie zeigt einen gekappten Baum und einen weiteren großen Baum, in dessen Krone sich ein Vogelschwarm einnistet.

Mich erinnerte die Szene an den Hitchcock-Film „Die Vögel“.

Tatsächlich saß der Baum voller Stare, die ein Riesenspektakel veranstalten und alsbald in einem großen Schwarm unter lautem Gekreische von dannen zogen.

Richtung Friedhof, übrigens.

Unzufrieden mit dem iPhone

Seit 3 Wochen bin ich Besitzer eines iPhone 3gs mit 16 GB. Seit 3 Wochen versuche ich, die Liebe zu einem Kultgerät zu entdecken, das alle Welt derart in den Himmel loben, dass ich dachte, das musst du unbedingt haben. Nur leider, die Liebe will sich partout nicht einstellen.

Dies hat einzig und allein den Grund, das Funktionen, die mein Nokia E71 hat, das iPhone noch lange nicht hat. Entweder muss ich Apps besorgen oder es geht schlicht nicht. Entgangene Anrufe und Nachrichten zeigt das iPhone im sog. Lockscreen nicht an. Deshalb drücke ich ständig auf dem Homebutton herum, um zu sehen, ob ich was verpasst habe. Absolut nervig. Ein App „Missed Call“ für 1,59 Euro brachte nicht die ersehnte Lösung, weil Apps nicht im Multitasking laufen und das Programm laufen muss. Die 1,59 Euro sind versenkt.

Weitere Funktionalitäten, die auf anderen Handys Standard sind, funktionieren beim iPhone nur sehr eingeschränkt. Am meisten vermisse ich eine produktive Funktionalität zum Synchronisieren mit dem Outlook-Kalender. Und zwar ohne iTunes. Scheinbar keine Chance. Microsoft ActiveSync wäre nett, so was ist bei Apple Fehlanzeige.

Apple macht sein System total zu. Dateiaustausch per Bluetooth geht ebenfalls nicht. Bilder oder anderes von einem Handy zum nächsten will nicht funktionieren.

So könnte ich die Liste fortsetzen. Nocheinmal kaufe ich mir das iPhone jedenfalls nicht. Mein Geschmack scheint von dem der Masse sehr stark abzuweichen, lerne ich daraus. Sicherlich auch eine gute Erkenntnis.

Ach übrigens, will jemand ein iPhone kaufen?

Erstaunliches iPhone

Nach zwei Wochen iPhone-Erfahrungen muss ich sagen, das Ding ist phänomenal. Zu Anfang wusste ich nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Nun ist es mir klar.

Das App Store hält so tolle Dinge vor, ich hätte es nicht für möglich gehalten, das iPhone und der App Store sind zusammen unschlagbar und unabdingbar. Dort bekommt man Apps, die dazu da sind, das iPhone in den Zustand zu versetzen, den jedes stinknormale Handy längst serienmäßig kann. Toll ist, manche Apps sind sogar kostenlos.

Und das Tollste ist, Langeweile gibt es mit diesem Smartphone nicht mehr. Neulich kaufte ich für 1,59 Euro ein App, das mir anzeigt, wenn ich einen Anruf oder eine Nachricht verpasst habe. Weil, im Lockscreen – so nennt sich der Bildschirm, wenn er aus ist – zeigt das iPhone nichts an, außer nativ aus zu sein. Verpasste Anrufe werden nicht angezeigt. Alle naselang muss der iPhonist auf seinen Home Button klicken, um zu sehen, was schon wieder alles in seiner Abwesenheit eingegangen ist. Diese Klickerei macht nervös.

Wie gesagt, das App „Misst Call“ soll dem abhelfen. Es funktioniert auch, soweit die gute Nachricht. Es funktioniert hingegen nicht –und das ist die schlechte Nachricht – wenn es deaktiviert ist, und das ist es quasi immer, weil das iPhone kein Multitasking kann. Nimmt man einen Anruf entgegen, dann ist das App ausgeschaltet, schaltet man es nicht wieder ein, bleibt es aus und macht nicht das, was es machen soll, verpasste Anrufe anzeigen.

Um erst mal dahinter zu kommen, was das Ding nicht kann, braucht es eine Weile. Es braucht aber noch länger herauszufinden, wie diese lausigen Fehler behoben werden können. Noch toller finde ich es herauszufinden, manches geht gar nicht.

Das iPhone ist schon eine tolle Erfindung.

Wie seht ihr das, wie sind eure Erfahrungen? Schreibt mir ein paar Zeilen über eure Erfahrungen mit dem iPhone.

Schlagfertig

Saunasituation. Ich komme rein, es sitzen und schwitzen dort zwei Herren. Der eine geht bald, der andere verweilt noch eine Zeit lang, ich habe meine Viertelstunde noch vor mir.

Die Sauna ist recht modern, in der Wand ein Flachbildschirm integretiert, der passenderweise ein Ofenfeuer simuliert. Antarktis wäre mir lieber gewesen. Allenthalben finden sich die Dinger, nun auch in der Sauna. Die letzte Bastion der fernsehfreien Reservate ist geschliffen. Nun gut.

Plötzlich springt der Herr auf und geht, ich rufe noch hinterher „Genug geschwitzt?“, weil, in der Sauna ist man ja höflich und grüßt, steht zumindest so in der Benutzungsordnung.

„Ja, das Feuer ist mir zu heiss.“ Peng, das nenne ich mal schlagfertig.

Ich wäre nicht drauf gekommen, so zu antworten, ehrlich gesagt. Warum fällt mir so etwas nicht ein? Muss ich mir Gedanken machen?

Kein Frühling in Sicht

Grau in grau zeigt sich das Wetter. Einzig die Zimmerpflanzen zeigen hoffnungsvolles Grün.

Bürgerbegehren in Syke zum Standort der Feuerwehr

Gestern fand in Syke ein Bürgerbegehren zum neuen Standort der Feuerwehr statt. Im Ergebnis fand der Antrag keine Mehrheit. Die Beteiligung war zu niedrig. Nun geht das Gerangel von vorne los.

Ich halte es für sehr schwach, dass es überhaupt zu dem Bürgerentscheid kommen musste. Die Verwaltung und der Rat haben es versäumt, das Thema zu moderieren und zu transportieren und letztendlich zu einem mehrheitsfähigen Beschluss zu führen.

Für die Feuerwehr ist das Ergebnis doof, weil sie das Begehren initiierten und scheiterten. Sicherlich empfinden sie das Ergebnis nicht gerade als ermutigend für ihr ehrenamtliches Engagement.

Die Gruppe der Ablehner führte u. a. Umweltschutz- und Anliegerinteressen an.

Die einzelnen Interessen der jeweiligen Gruppen sind für mich nicht durchschaubar, von daher kann ich dazu inhaltlich nichts sagen.

Im Nachhinein hat der gesunde Menschenverstand der Bürgerinnen und Bürger gesiegt, ist es gut so, wie es ausgegangen ist. Die Entscheidung für einen Standort war wohl noch nicht reif. Bürgerentscheide können keine sachlichen Diskussionen ersetzen. Der Bürger durchblickt doch nicht die einzelnen Standpunkte und Sachfragen, um objektiv entscheiden zu können. Die Verwaltung und der Rat sind nun gefragt, müssen einen konsensfähigen Standort finden.

Warum baut man das Feuerwehrhaus nicht an die B6 zwischen Barrien und Syke und legt gleichzeitig die Feuerwehren zusammen? Das spart Geld für den Steuerzahler.

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